Finanzierung unserer Projekte

Finanzierung

Als gemeinnütziger Verein beziehen wir unser Geld von folgenden Förderern

Die Arbeit des Mut fördern e. V. wird durch Fördermittel getragen, die der Verein im Rahmen der pauschalen Förderung von der GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene gemäß § 20h SGB V erhält. Die derzeit höchsten Förderungen kommen jedoch aufgrund projektbezogener Angebte durch Mittel der Bundesverbände der gesetzlichen Krankenkassen, der Rentenversicherung, einiger Stiftungen und Spendenaktionen zusammen. 2025 hat der Mut fördern e.V. erstmals projektbezogene Zuwendungen der öffentlichen Hand einer Kommune sowie eines Bundesministeriums (für Gesundheit) bekommen.

Der Mut fördern e.V. generiert keine Einnahmen aus Werbung und verzichtet auf Sponsoringmittel von Wirtschaftsunternehmen. Als gemeinnützige Organisation ist er an Leitlinien für die Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen gebunden und stellt die Wahrung seiner Unabhängigkeit sicher.

Institutionelle/ Pauschale Förderung

Moment! Was heißt überhaupt „institutionell“ bzw. „pauschal“? Das heißt, dass der Verein Geld für die allgemeine Vereinsverwaltung und seine verstetigten Basisangebote bekommt. Die Gelder sind also nicht fest an einzelne Projekte gebunden, wie im Rahmen der u.g. „Projektförderung“.

Institutionelle FörderungDeutsche Rentenversicherung:

Deutsche Rentenversicherung

Einzelne Träger der Deutschen Rentenversicherung bezuschussen im Kontext der Reha- bzw. Selbsthilfeförderung nicht nur alle unsere Initiativen seit Anbeginn, sondern seit 2022 auch unser Angebot „Selbsthilfe unterstützen“. Dieses besteht im Wesentlichen auch aus den MUT-GRUPPEN sowie unseren Angeboten für Leitende von Selbsthilfegruppen.

Pauschale FörderungGKV-Gemeinschaftsförderung:

Pauschalfröderung Logos

Im Rahmen der „GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene“ wird der Mut fördern e.V. seit 2022 „pauschal“ gefördert:

  • 2025: 12.000,00€
  • 2024: 3.600,00€
  • 2023: 3.600,00€
  • 2022: 3.000,00€

Förderung einzelner Angebote

 

MUT-TOUR:

DAK + Barmer
LVR
Anni Gruber Stiftung Logo
Deutsche Rentenversicherung
Logo Werder-Stiftung

Die beiden Ersatzkassen BARMER und DAK-Gesundheit unterstützen die MUT-TOUR ideell und finanziell im Rahmen der Selbsthilfeförderung. Durch die Öffentlichkeitsarbeit der Tour-Teilnehmenden rücken sie das Thema Depressionen ins öffentliche Bewusstsein. Sie machen den Betroffenen und Angehörigen Mut, der oft stigmatisierten Erkrankung mit professioneller Hilfe – zum Beispiel der Unterstützung durch Selbsthilfegruppen – erfolgreich zu begegnen. Gleichzeitig zeigen Studien, dass entsprechende Bewegung den Verlauf einer Depression günstig beeinflusst und ein Rückfall erfolgreich abgewendet werden kann. Der häufige Aufenthalt in der Natur und die ungezwungenen sozialen Kontakte tun ihr Übriges.

Weitere Informationen der Barmer rund um psychische Gesundheit, wie beispielsweise zum Thema Schlafstörungen oder Resilienz (Psychische Widerstandfähigkeit) sind hier zu finden. Weitere Informationen der DAK-Gesundheit rund um psychische Gesundheit, wie beispielsweise zum Thema Hilfe und Behandlung bei Depressionen sind hier zu finden. Die DAK unterstützt bereits seit 2019, die Barmer seit 2014.

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) ist von Anfang an als Kostenträgerin dabei, weil die MUT-TOUR durch Selbsthilfe-Förderung sowie öffentliche Bewerbung lokaler Hilfsangebote dazu beiträgt, dass Erkrankte ihre Arbeitsfähigkeit schneller wiedererlangen können bzw. Menschen gar nicht erst erkranken. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) BundRheinlandBaden-WürttembergBayern SüdHessenNordbayernRheinlandOldenburg-Bremen und Schwaben unterstützen die MUT-TOUR 2022. In Vergangenheit wurde sie bereits durch die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover und Nord bezuschusst.

Die Anni Gruber Stiftung unterstützt die MUT-TOUR 2025 finanziell, da beide Organisationen das gemeinsame Ziel verfolgen, psychisch erkrankte Menschen und ihre Angehörigen zu unterstützen. Diese Förderung ermöglicht es uns, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Die SV Werder Bremen Stiftung unterstützt die MUT-TOUR 2025. Die MUT-TOUR fördert durch Bewegung und Begegnung das offene Gespräch über Depressionen und baut somit ihre noch immer vorhandene Stigmatisierung ab – ganz im Sinne des Stiftungszwecks „Bildung“ der Stiftung. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Verständnis und Solidarität. Denn nur zusammen können wir mentale Gesundheit stärken.

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) fördert Ehrenamt und Selbsthilfe durch die Bezuschussung von Einzelpersonen und Initiativen. Diese Mittel entsprechen keinen gesetzlich festgeschriebenen Aufgaben, sondern sind rein freiwillig. Die MUT-TOUR wurde 2022 das erste Mal bezuschusst.

Regionale Kostenträger – Folgende auf Regionen oder Länder begrenzt wirkende Förderer gibt es:

Kostenträger vergangener Jahre – Seit 2012 gab es ferner noch folgende Kostentragende:

  • 2025: Kämpgen-Stiftung
  • 2023: Die VINCI-Stiftung
  • 2015/16 und 2019/20: Techniker
  • 2014: Werder Stiftung und BG RCI
  • 2012: AOK, Robert-Enke-Stiftung und Willi Robert Pitzer Stiftung
Deutsche Rentenversicherung
DAK + Barmer
BKK Dachverband

Die beiden Ersatzkassen BARMER und DAK-Gesundheit unterstützen den MUT-ATLAS seit 2024 aus Mitteln der Selbsthilfeförderung und damit mehr Transparenz und weniger Barrieren. Die Förderung stärkt die Vernetzung und den Zugang zu wichtigen Hilfsangeboten im Bereich der psychosozialen Versorgung von Menschen mit chronischen Erkrankungen für ihresgleichen. Betroffene, Angehörige sowie Fachkräfte erhalten schneller und gezielter Zugang zu Informationen und können diese gezielt weitergeben.

Der BKK Dachverband unterstützt den MUT-ATLAS 2025 speziell bei der Umsetzung zweier Assistenzsysteme, die die Suche nach passenden Angeboten einfacher, schneller und zielgenauer machen. Damit sollen Betroffene und Angehörige besser durch das komplexe Hilfesystem navigieren können und früher passende Unterstützung finden. Die Förderung stärkt zudem die Qualitätssicherung, indem Angebote verlässlicher geprüft und aktualisiert werden. So trägt der BKK Dachverband dazu bei, niedrigschwellige, datensparsame Orientierung und Versorgungskompetenz bundesweit auszubauen.

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) ist seit 2021 als Kostenträgerin dabei. Dass Menschen bei psychischen Krisen und Erkrankungen unkompliziert und niederschwellig Unterstützungsangebote suchen und finden können liegt im Interesse der DRV. Nur, wer durch professionelle bzw. Selbsthilfe wieder gesund wird bzw. nicht (wieder) erkrankt, kann überhaupt arbeiten. Der MUT-ATLAS möchte genau das begünstigen. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) BundBerlin-BrandenburgRheinlandBaden-WürttembergBayern SüdNordbayernRheinlandOldenburg-Bremen und Schwaben unterstützen den MUT-ATLAS seit 2022, Mitteldeutschland seit 2024. Zudem wurde er 2021 durch die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover bezuschusst.

Die BARMER und die AOK unterstützen das Selbsthilfe-Festival 2027 gemeinsam und paritätisch. 2026 dient der Überarbeitung und Weiterentwicklung des 2025 erprobten Konzepts mit erneuter dreitägiger Durchführung in 2027. Das Festival stärkt Betroffene und Angehörige durch Austausch, Empowerment und Wissensvermittlung, vernetzt Selbsthilfegruppen und Kooperationspartner und senkt Zugangsbarrieren durch ein niedrigschwelliges Teilnahmeformat.

Die AOK – Die Gesundheitskasse unterstützte das Selbsthilfe-Fest 2025 im Rahmen der Selbsthilfe-Förderung. Wir freuen uns über diese Förderung, da sie unser Anliegen teilt: Menschen, die selbst oder als Angehörige von psychischen Erkrankungen betroffen sind, zu stärken und zu vernetzen.
Das Selbsthilfe-Fest ist ein schönes, workshop-orientiertes Wochenende, das auf dem bewährten Konzept unserer Kennenlern-Wochenenden der MUT-TOUR basiert – mit dem Unterschied, dass es nicht um die MUT-TOUR sondern allgemein um Betroffenenkompetenz, Austausch und die Kraft der Gruppe(n) geht und alle willkommen sind (sogar in Campern), die nach Lüdinghausen kommen.

Suizid-Präventionsatlas im Rahmen des Forschungsprojekts „Mapping Care and Needs“ – MAPS (07/25-06/28):

Logo Bundesministerium für Gesundheit

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass der Mut fördern e.V. zusammen mit dem Projektpartner Unimedizin Leipzig den Zuschlag für das gemeinsame Forschungsvorhaben „MAPS“ erhalten hat. Gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), zielt dieses Vorhaben darauf ab, die Suizidprävention in Deutschland durch innovative Ansätze und Forschung zu stärken, indem Bedarfe von Menschen mit suizidalem Erleben und/oder Verhalten erforscht und Angebote gesucht, gefunden und in einem Suizid-Präventionsatlas (dies ist ein Arbeitstitel, der sich ggf. noch ändert!) zu 2027 publiziert werden.

Lesungen von Claudia Gliemann:

BARMER
KNAPPSCHAFT

Die BARMER fördert 2026 zwanzig bundesweite musikalische Kombilesungen: „Und dann war Mama Königin“ und „Spieglein, sag: Wie ging es weiter?“. Thematisiert werden psychische Belastungen in Familien; die Veranstaltungen richten sich an Kinder ab ca. 8 Jahren und Erwachsene und verbinden Lesung mit moderierten Gesprächsanteilen. Vor Ort werden Hinweise auf regionale Anlaufstellen und Unterstützungsmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit Schulen/Schulsozialarbeit, Selbsthilfe und kommunalen Diensten eingebunden.

Die KNAPPSCHAFT ermöglicht 2026 zehn musikalische Lesungen mit Claudia Gliemann unter dem Titel „Rotkäppchen, wie geht es dir?“. Im Mittelpunkt stehen Trauma, Resilienz und konkrete Hilfewege; Lesung und Gesprächsimpulse schaffen einen geschützten Rahmen, um Belastungen einzuordnen und Unterstützungsoptionen sichtbar zu machen. Die Termine werden je Standort in Kooperation mit lokalen Partnern (z. B. Schulsozialarbeit, Selbsthilfe, kommunale Dienste) umgesetzt.

ME UND THE LION 2025:

KKH

Die KKH finanziert das Video „Breaking Point“ von ME UND THE LION, weil es der Sensibilisierung für psychischen Missbrauch dient und als niedrigschwelliges Aufklärungsmedium eingesetzt werden kann. Es richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie Multiplikatoren im Gesundheits- und Sozialwesen und ist zur Nutzung durch Fachstellen, Schulen und NGOs vorgesehen. Die Veröffentlichung ist nach Verzögerungen nun für März 2026 geplant.

Im Bereich Sach- und Aufwandsspenden unterstützt uns:

Logo Variomedia

Variomedia unterstützt bereits seit 2014 sämtliche MUT-Projekte durch das kostenfreie Hosten einiger Domains, SSL-Zertifikate und Webspace für Website sowie viele E-Mail-Postfächer. Anders als bei den großen Anbietern teilt man sich hier den Server mit weniger Kunden (schneller!) und hat sofort Kontakt mit echten Menschen (ohne Begrüßungs- und Verabschiedungsfloskeln) – sei es per Telefon oder E-Mail.
Das Thema Datenschutz nimmt Variomedia sehr ernst – für uns die wichtigste Voraussetzung dafür, die E-Mail-Postfächer unserer MUT-GRUPPEN auch von Variomedia hosten zu lassen.

Private Zuwendungen:

Trauerspenden
2024 und 2025 haben wir mehrere anonyme Trauerspenden erhalten – oft in sehr schweren, tragischen Kontexten. Wir danken allen, die in einer solchen Situation an andere denken. Ihre Spende hilft dabei, Orientierung und Zugang zu Unterstützung rund um psychische Gesundheit zu stärken – auch für Angehörige und Hinterbliebene.

Warum freie Spenden für uns so wichtig sind
Ein großer Teil unserer Arbeit wird über befristete, zweckgebundene Zuschüsse finanziert. Diese Mittel dürfen in der Regel nicht frei für Rücklagen oder unvorhergesehene Zwischenbedarfe genutzt werden. Freie, nicht projektgebundene Spenden ermöglichen deshalb das, was für eine gemeinnützige Organisation essenziell ist: Stabilität, Liquiditätsreserve und Verlässlichkeit – damit wir Mitarbeitende halten, Infrastruktur absichern und Verzögerungen im Förderablauf überbrücken können. Selbstverständlich gilt: Keine Doppelfinanzierung identischer Kosten; Spenden werden getrennt erfasst und transparent verwendet.

Suizidprävention: warum viele Menschen gerade hier spenden
Seit 2024/2025 bauen wir im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Verbunds einen Suizidpräventionsatlas als ergänzendes Angebot auf. Freie Spenden helfen uns, solche Strukturen langfristig tragfähig zu machen – besonders dann, wenn Projekte zeitlich befristet finanziert sind.

Erbschaften und Nachlässe
Wenn Sie Mut fördern e. V. in Ihrem Testament berücksichtigen möchten, sprechen Sie uns gern an. Wir klären gemeinsam, ob und wie ein Nachlass verantwortungsvoll und im Sinne der Gemeinnützigkeit eingesetzt werden kann.

Sachspenden
Sachspenden prüfen wir im Einzelfall. Wenn eine Nutzung sinnvoll ist, setzen wir sie direkt ein; andernfalls veräußern wir sie nach Möglichkeit und verwenden die Erlöse für unsere satzungsgemäßen Zwecke. Allerdings ist es seit Jahren so, dass wir Fahrräder oder auch noch so hochwertige Tandems auf dem Gebrauchtmarkt häufig leider keine adäquaten Preise erzielen und der Personalaufwand, dies dennoch zu tun, höher als der Ertrag für den Verein ist. Wenn Sie sich mit einer solchen Sachspende dennoch an uns wenden wollen, schicken Sie am besten direkt ein paar Bilder per E-Mail, dann wissen wir meist schnell Bescheid und können Sie orientieren.