MAPS - FAQ

MAPS - Häufig gestellte Fragen zum Erfassungsbogen

Mapping Care and Needs (kurz: MAPS)

Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um das Ausfüllen des Erfassungsbogens.

Die FAQ sollen Ihnen eine schnelle Orientierung geben und Unsicherheiten klären – damit Sie den Bogen zügig und korrekt ausfüllen können. Sollten darüber hinaus Fragen offenbleiben, steht Ihnen das MAPS-Team unter maps@mut-foerdern.de gerne zur Verfügung.

Dieses Projekt entsteht durch die Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit in Kooperation mit der Universität Leipzig.

Durch Ihre Teilnahme tragen Sie dazu bei, dass Ihr Angebot im bundesweiten Hilfenetzwerk sichtbar wird. Das hat für Ihre Einrichtung mehrere Vorteile:

Bessere Auffindbarkeit: Ihr Angebot wird im Suizidpräventionsatlas eingetragen und damit leichter auffindbar – auch für Fachstellen, Ärzt*innen und Beratenden, die an andere Einrichtungen weitervermitteln.

Bekanntheit & Sichtbarkeit: Sie erreichen genau die Menschen, die Ihr Angebot in Anspruch nehmen sollen – sowohl Hilfesuchende als auch Multiplikator*innen.

Vernetzung: Andere Träger sehen Ihr Angebot und können gezielter kooperieren oder weiterleiten.

Beitrag zur Nationalen Suizidpräventionsstrategie: Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) lässt diese Daten zentral erfassen, um ein bundesweites Bild der Hilfen im Bereich Suizidprävention zu erhalten. Ihre Angaben helfen also auch, Versorgungslücken sichtbar zu machen und politische Entscheidungen vorzubereiten.

Kurz gesagt: Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur bundesweiten Übersicht von Suizidpräventionsangeboten – und gewinnen selbst an Sichtbarkeit und Anschlussfähigkeit im Hilfesystem.

Ein Angebot ist z. B. eine Beratungsstelle, Krisenhotline, Selbsthilfegruppe, Onlineberatung, stationäre Einrichtung oder ein spezifisches Präventionsprojekt.

Nicht gemeint ist der gesamte Träger oder Verband.

Je nachdem wie komplex Ihr Angebot ist und wie viel Zeit Sie sich für Antworten nehmen, etwa 10–30 Minuten. Bitte füllen Sie den Erfassungsbogen am Stück aus. Wenn Ihnen das dennoch nicht möglich ist, finden Sie am unteren Rand jeder Seite einen Button „Beantwortung später fortsetzen“ mit dem Sie einen individuellen Ausfülllink für sich selbst erstellen können.

Am besten die Person, die das jeweilige Angebot fachlich verantwortet (z. B. Leitung, Koordination oder Projektverantwortliche). Bei größeren Trägern empfiehlt sich die interne Weiterleitung des Links an die Angebotsverantwortlichen.

MAPS ist ein bundesweites Projekt zur Suizidprävention. Es erfasst Hilfsangebote für Menschen mit suizidalem Erleben und Verhalten, analysiert Bedarfe und entwickelt Empfehlungen. Ergebnis ist der Suizidpräventionsatlas (SPA) – eine digitale Deutschlandkarte, die passende suizidpräventive Angebote sichtbar macht. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Gesundheit.

Der Erfassungsbogen dient dazu, Einrichtungen oder Initiativen, die Menschen mit suizidalen Krisen oder ihren Angehörigen Unterstützung bietet, auf einer digitale Deutschlandkarte zu verorten.

Ja. Bitte füllen Sie den Erfassungsbogen für jedes Angebot separat aus. Falls Ihnen das nicht möglich ist, bitten wir zunächst um das Ausfüllen für ein zentrales Angebot. Im Freitextfeld können Sie weitere Angebote nennen – das MAPS-Team kontaktiert Sie anschließend für deren Erfassung.

Bitte erfassen Sie jede Zweigstelle als eigenes Angebot, wenn sie eigenständig erreichbar ist (z. B. eigene Telefonnummer, Öffnungszeiten oder Zielgruppe). n gerne an maps@mut-foerdern.de. Wir werden Ihnen innerhalb weniger Werktage antworten.

Nur so kann die Angebotslandschaft bundesweit vergleichbar, vollständig und differenziert abgebildet werden. Ziel ist ein präzises Mapping einzelner Angebote zur Suizidprävention, keine allgemeine Trägerbeschreibung.

Auch Angebote, die regelmäßig Menschen in Krisen oder mit psychischen Belastungen erreichen (z. B. psychosoziale Beratung, Selbsthilfe, Sucht- oder Familienhilfe), sind relevant. Falls Sie unsicher sind, können Sie sich gerne an maps@mut-foerdern.de wenden.

Ja. Wenn Sie feststellen, dass sich Angaben ändern (z. B. Erreichbarkeit, Trägerwechsel), können Sie das MAPS-Team per E-Mail an maps@mut-foerdern.de informieren. Eine einfache Nachmeldung ist möglich.

Wenden Sie sich bei Fragen gerne an maps@mut-foerdern.de. Wir werden Ihnen innerhalb weniger Werktage antworten.

Die Ansprechperson für MAPS ist unsere interne Kontaktstelle für Rückfragen zu Ihrem Angebot. Wir kontaktieren die Ansprechperson nur, falls:

• Angaben im Erfassungsbogen unklar sind,

• sich Rückfragen zur Einordnung ergeben,

• oder wir Sie über Aktualisierungen Ihres Angebots im Suizidpräventionsatlas informieren möchten.

Wichtig:
Diese E-Mail-Adresse wird nicht im öffentlichen Atlas veröffentlicht und ist ausschließlich für die interne Projektkommunikation vorgesehen.

Die Angaben werden ausschließlich im Rahmen des Projekts MAPS – Mapping Care and Needs verwendet, um ein bundesweites, wissenschaftlich fundiertes Versorgungsbild zu erstellen. Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen zum Umgang mit Daten in diesem Projekt finden Sie in der Datenschutzerklärung.

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