MAPS - FAQ

MAPS - Häufig gestellte Fragen zum Erfassungsbogen

Mapping Care and Needs (kurz: MAPS)

Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um das Ausfüllen des Erfassungsbogens.

Die FAQ sollen Ihnen eine schnelle Orientierung geben und Unsicherheiten klären – damit Sie den Bogen zügig und korrekt ausfüllen können. Sollten darüber hinaus Fragen offenbleiben, steht Ihnen das MAPS-Team unter sui-forschung@mut-foerdern.de und unter der Telefonnummer 0421 596 37 07 gerne zur Verfügung.

Dieses Projekt entsteht durch die Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit in Kooperation mit der Universität Leipzig.

Durch Ihre Teilnahme tragen Sie dazu bei, dass Ihr Angebot im bundesweiten Hilfenetzwerk sichtbar wird. Das hat für Ihre Einrichtung mehrere Vorteile:

Bessere Auffindbarkeit: Ihr Angebot wird im Suizidpräventionsatlas eingetragen und damit leichter auffindbar – auch für Fachstellen, Ärzt*innen und Beratende, die an andere Einrichtungen weitervermitteln.

Bekanntheit & Sichtbarkeit: Sie erreichen genau die Menschen, die Ihr Angebot in Anspruch nehmen sollen – sowohl Hilfesuchende als auch Multiplikator*innen.

Vernetzung: Andere Träger sehen Ihr Angebot und können gezielter kooperieren oder weiterleiten.

Beitrag zur Nationalen Suizidpräventionsstrategie: Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) lässt diese Daten zentral erfassen, um ein bundesweites Bild der Hilfen im Bereich Suizidprävention zu erhalten. Ihre Angaben helfen also auch, Versorgungslücken sichtbar zu machen und politische Entscheidungen vorzubereiten.

Kurz gesagt: Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur bundesweiten Übersicht von Suizidpräventionsangeboten – und gewinnen selbst an Sichtbarkeit und Anschlussfähigkeit im Hilfesystem.

Ein Hilfsangebot ist z. B. eine Beratungsstelle, Krisenhotline, Selbsthilfegruppe, Onlineberatung, stationäre Einrichtung oder ein spezifisches Präventionsprojekt.

Nicht gemeint ist der gesamte Träger oder Verband.

Je nachdem wie komplex Ihr Angebot ist und wie viel Zeit Sie sich für Antworten nehmen, etwa 10–20 Minuten. Bitte füllen Sie den Erfassungsbogen am Stück aus. Wenn Ihnen das dennoch nicht möglich ist, finden Sie am unteren Rand jeder Seite einen Button „Beantwortung später fortsetzen“ mit dem Sie einen individuellen Ausfülllink für sich selbst erstellen können.

Am besten die Person, die das jeweilige Hilfsangebot fachlich verantwortet (z. B. Leitung, Koordination oder Projektverantwortliche). Bei größeren Trägern empfiehlt sich die interne Weiterleitung des Links an die Angebotsverantwortlichen.

MAPS ist ein bundesweites Projekt zur Suizidprävention. Es erfasst Hilfsangebote für Menschen mit suizidalem Erleben und/oder Verhalten, analysiert Bedarfe und entwickelt Empfehlungen. Ergebnis ist der Suizidpräventionsatlas (SPA) – eine digitale Deutschlandkarte, die passende suizidpräventive Hilfsangebote sichtbar macht. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Gesundheit.

Der Erfassungsbogen dient dazu, Einrichtungen und Initiativen, die Menschen mit suizidalem Erleben und/oder Verhalten oder ihren Angehörigen Unterstützung bieten, zu identifizieren und idealerweise auf einer digitale Deutschlandkarte zu verorten.

Aus drei Gründen:

Erstens entlastet die getrennte Erfassung Sie selbst: Wir können Rückfragen, Korrekturen und Erinnerungen direkt an die zuständige Stelle des jeweiligen Angebots richten, ohne dass Sie intern weiterleiten oder koordinieren müssen.

Zweitens lässt sich die Angebotslandschaft nur so bundesweit vergleichbar, vollständig und differenziert abbilden — Ziel ist ein präzises Mapping einzelner Hilfsangebote zur Suizidprävention, keine allgemeine Trägerbeschreibung.

Drittens können wir Versorgungslücken nur dann zuverlässig erkennen, wenn jedes Angebot einzeln dokumentiert ist; sonst lässt sich nicht unterscheiden, ob in einer Region ein Angebot fehlt oder lediglich nicht erfasst wurde.

Ja. Pro Einladungslink wird genau ein Hilfsangebot erfasst. So gehen Sie vor:

  1. Füllen Sie über den Link, den Sie bereits erhalten haben, zunächst ein Hilfsangebot aus.
  2. Schreiben Sie uns für jedes weitere Hilfsangebot eine kurze Nachricht an sui-forschung@mut-foerdern.de und nennen Sie uns die allgemeine E-Mail-Adresse des jeweiligen Angebots (z. B. info@…, beratung@…).
  3. Wir senden anschließend an jede genannte E-Mail-Adresse einen eigenen Einladungslink innerhalb eines Werktages.

Als eigenständiges Hilfsangebot zählt ein Angebot, das unter eigenem Namen, mit eigener Zielgruppe oder eigenem Zugangsweg auftritt — z. B. ein Beratungstelefon und eine Selbsthilfegruppe sind zwei Angebote, auch wenn sie vom selben Träger kommen. Wenn Sie unsicher sind, was bei Ihnen als eigenständig zählt, schreiben Sie uns formlos — wir klären das gemeinsam.

Bitte erfassen Sie jede Zweigstelle als eigenes Hilfsangebot, wenn sie eigenständig erreichbar ist — also z. B. eine eigene Telefonnummer, eigene Öffnungszeiten oder eine eigene Zielgruppe hat. Auch hier gilt: pro Einladungslink ein Angebot. Schreiben Sie uns dafür an sui-forschung@mut-foerdern.de und nennen Sie uns die allgemeine E-Mail-Adresse jeder Zweigstelle, dann senden wir Ihnen die jeweiligen Einladungslinks zu.

Auch Hilfsangebote, die regelmäßig Menschen in Krisen oder mit psychischen Belastungen erreichen (z. B. psychosoziale Beratung, Selbsthilfe, Sucht- oder Familienhilfe), sind relevant. Falls Sie unsicher sind, können Sie sich gerne an uns via sui-forschung@mut-foerdern.de oder 0421 596 37 07 wenden.

Ja. Wenn Sie feststellen, dass sich Angaben ändern (z. B. Erreichbarkeit, Trägerwechsel), können Sie das MAPS-Team per E-Mail an sui-forschung@mut-foerdern.de informieren. Eine einfache Nachmeldung ist möglich.

Wenden Sie sich bei Fragen gerne an sui-forschung@mut-foerdern.de oder an unsere Telefonnummer 0421 596 37 07. Wir werden uns innerhalb weniger Werktage bei Ihnen zurückmelden, wenn uns Ihre Kontaktdaten vorliegen.

Die Ansprechperson für MAPS ist unsere interne Kontaktstelle für Rückfragen zu Ihrem Hilfsangebot. Wir kontaktieren die Ansprechperson nur, falls:

• Angaben im Erfassungsbogen unklar sind,

• sich Rückfragen zur Einordnung ergeben,

• oder wir Sie über Aktualisierungen Ihres Angebots im Suizidpräventionsatlas informieren möchten.

Wichtig:
Diese E-Mail-Adresse wird nicht im Suizidpräventionsatlas veröffentlicht und ist ausschließlich für die interne Projektkommunikation vorgesehen.

Die Angaben werden ausschließlich im Rahmen des Projekts MAPS – Mapping Care and Needs verwendet, um ein bundesweites, wissenschaftlich fundiertes Versorgungsbild zu erstellen. Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen zum Umgang mit Daten in diesem Projekt finden Sie in der Datenschutzerklärung.

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