Sichere EDV für Selbsthilfegruppen

Email, Messenger, Cloud und Website

Bei der MUT-TOUR nutzen bereits seit vielen Jahren ausschließlich sichere und DSGVO-konforme Email, Website, Cloud und Messenger. Wir denken, dass es gerade im Kontext psychischer Erkrankungen wichtig ist, im Hier und Jetzt mit der eigenen Privatsphäre sowie der, die mit uns kommunizieren, sorgsam umzugehen. Deswegen betreiben wir einige Kommunikationsdienste (Messenger und Mitgliederverwaltung) selbst oder vertrauen auf bodenständige EDV-Dienstleister aus Deutschland, zu denen wir direkte Kontakte haben (Website + Email, sowie Cloud).

Diese Angebote sind für all unsere Mitarbeitenden, inkl. die Leitenden unserer eigenen Selbsthilfe- und Ortsgruppen ein „Muss“. Mitgliedsgruppen, also Selbsthilfegruppen, die als „ordentliche“ oder „Sonstige Fördermitglieder“ beitreten, können bei Bedarf folgende Systeme in Anspruch nehmen:

  • Emailadresse beispielname@mut-gruppen.de
  • Mini-Website beispielname.mut-gruppen.de
  • Eigener Cloud-Zugang via nc-beispielname.mut-gruppen.de
  • Eigener Chatroom via chat-beispielname.mut-gruppen.de
    App für Android / Iphone gibt es auch.

Falls Sie Interesse haben, kontaktieren Sie uns!

FAQ – Häufige Fragen und Antworten

  • Was ist denn das Risko, wenn ich Whatsapp, Gmail etc. nutze?
    Diese Dienste dürfen – das haben Sie in den jeweiligen AGB akzeptiert – beobachten, wer mit wem im Kontakt steht bzw. teilweise sogar Inhalte der Nachrichten sogar scannen. Zwar reichert bereits jede Anfrage bei Google (statt bei der datensparsamen Alternative startpage.com z.B.) ihr Profil bei Google an, aber: Wenn Sie mit gmail emailen, werden auch die Antworten ihres Gegenübers gescant. Geht es im Austausch um psychische Erkrankungen, liegt es sehr nahe, dass Google davon ausgeht, das Menschen, die an dem Austausch beteiligt sind alle mit dem Thema zu tun haben. Je mehr Beteiligung bzw. je expliziter gewisse Schlagworte wie „Depression“ etc. fallen, desto höher könnte die Wahrscheinlichkeit ausfallen, die Google, Facebook oder andere Datenkraken den Menschen zuschreiben.
    Wovon leben all diese Datenkraken? Davon, dass sie die über uns alle gewonnen Daten in Form von (bestenfalls!) individualisieren Werbeanzeigen an Dritte verkaufen. Im schlechteren Fall bekommen auch private Zusatzversicherer oder Anbieter von Personaler-Software Informationen darüber, wer im Land „vermutlich“ mit psychischen Erkrankungen zu tun hat, um diese z.B. gar nicht erst zu einem Bewerbungsgespräch einzuladen.

    Gmail sowie alle anderen Anwendungen von Google sind zweifellos für uns Endkonsumenten unglaublich praktisch, performat und bequem. Kostenlos sind sie nicht – sie kosten uns unsere Daten und Privatsphäre. Und das kann eben hintenrum durchaus auch Geld kosten.
  • Ja toll, jetzt habe ich schon Jahre gmail & Co genutzt, warum soll ich nun umsteigen?
    Es ist niemals zu spät und spät aus Prinzip und Anstand anderen gegenüber z.B. sollte man einen Aus- oder Umstieg erwägen. Man muss ja auch nicht alles sofort und gleichzeitig ändern, sondern z.B. pro Jahr ein System.
    Im Übrigen gibt ja wirklich gute und performante Alternativen. Neben, siehe ganz oben, unseren eigenen Diensten, gibt es eine Reihe toller sicherer Emailanbieter wie z.B. Posteo.de (12€ pro Jahr).
    Außerdem dürfen wir Hoffnung haben, dass die EU und USA (unter Biden) ab 2022ff Gesetze ratifizieren, die Google, Facebook & Co langsam einen Riegel vorschieben. Auf den Weg gebracht werden diese Gesetze nämlich bereits 2021.
    Außerdem ist es niema